Alles über Calau
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Geschichte Das erstemal nachweisbar urkundlich erwähnt wurde Calau 1279. Verschiedene Funde belegen aber, dass es Ansiedlungen auf dem heutigen Calauer Gebiet schon vor dieser Zeit gab. Eine Sage erwähnt den Ort um 650. Als sich 300 Jahre später Markgraf Gero unrechtmäßig die Niederlausitz aneignete, soll hier schon eine Festung zum Schutz gestanden haben. Am Burgplatz, der höchsten Stelle des Stadtovals erinnern mächtige Feldsteine an die um das Jahr 1000 errichtete Dunkelburg. Um diese Burg herum siedelten sich besonders im 13. Jahrhundert sorbische und deutsche Zuwanderer an. Anfang des 18. Jahrhundert entstand auf dem ehemaligen Burggelände das sogenannte Burglehn, dass sich dem Besucher heute in renovierter Form eindrucksvoll präsentiert.
Früher prägten die Türme der Stadtkirche
und des Rathauses die Shiloulette der Stadt. Heute ist Calau vor allem an
seinem Funk - und Fernsehturm zu erkennen.
Nur durch die Kirchstraße getrennt, erhebt
sich die Wendische oder auch Landkirche , die seit 1666 ihre heutige Gestalt
besitzt. Sie erhielt diesen Namen, weil in Ihr noch bis ins 19. Jahrhundert
hinein Gottesdienste in wendischer Sprache für die Bewohner umliegender
Gemeinden gehalten wurden. Schräg gegenüber findet sich in einem sanierten
Fachwerkhaus aus dem Jahre 1789 die alte Mädchenschule, heute Domizil des
Heimatmuseums mit seinen Zeugnissen der Schuhmacherzunft oder der Geschichte
Carl-Anwandters, der zunächst in Calau und nach seiner Auswanderung nach
Chile auch dort eine herausragende Rolle im öffentlichen Leben spielte.
Auf dem Marktplatz, 'wie es sich gehört', ein Rathaus und ein schönes noch dazu, 1880 im Renaissancestil erbaut. Es sah schon vieles auf diesem Marktflecken. Schon im 15. Jahrhundert gab es hier Getümmel: zweimal die Woche Viehmarkt, an den anderen Tagen boten Handwerker und einheimische Felderzeuger ihre Waren feil. Um 1700 sollen die Calauer Märkte weit und breit die vielfältigsten und beliebtesten in der Markgrafschaft gewesen sein. Viehmärkte gehören natürlich heute der Vergangenheit an. Aber immer noch ist der zweimal wöchentlich durchgeführte Markt Anziehungspunkt für die Einwohner des gesamten Amtes.
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Das Schuhmacherhandwerk und die "Kalauer" Sprüche wie... "Wer Calau nie gesehen, müsst' zur Strafe barfuß gehen" oder "Will man Märsche wagen, muss man Calauer Stiefel tragen" oder "Mit Calauer kommst Du durch die ganze Welt" ...sind untrügliche Anzeichen für das einstmals vorherrschende Handwerk der Stadt. Handgefertigte Stiefel waren als Inbegriff für Qualität der Renner. Bereits 1397 bestätigte Marktgraf Jost von Mähren diese Handwerkskunst mit allen Rechten. 1859 gab es im Ort mehr Stiefelmacher (144 Meister, 70 Gesellen, 45 Burschen) als Bürgerhäuser (235). Ende des Jahrhunderts waren zwei Stiefelfabriken von denen eine verantwortlich dafür war, das Calau als erste Stadt der Region mit Elektrizität versorgt wurde ansässig. Das ist heute Vergangenheit. Die Industrialisierung hat den ehrbaren Handwerksberuf eingeholt. Im Jahre 1999 stellte der letzte Schuhmacher sein Angebot ein. Neukauf war einfach billiger als Reparatur geworden.
Dem Schusterhandwerk verdankt Calau seine weltbekannte Bedeutung, obwohl es für viele neu sein dürfte, dass der Kalauer als Wortwitz tatsächlich hier entstand, wahrscheinlich zu einer Zeit, in der die Schreibweise der Stadt, die mancherlei Änderungen unterworfen war, mit "K" begann. "Will man herzlich lachen, müssen Calauer Witze machen" ist so ein Postkartentext zu entnehmen. Väter der Witze, manchmal auch frivoler Kurztexte, waren, wie bereits angedeutet, die Schuhmacher. Sie erzählten sich, um bei Ihrer Arbeit des Nachts munter zu bleiben, Geschichten und Anekdoten, Schnuren und erfanden allerlei Wortspiele. Sie wurden durch die Wandergesellen dann landauf landab verbreitet. Für die eigentliche Berühmtheit sorgte jedoch Elias Levy, der unter dem Künstlernamen Ernst Dohm Mitarbeiter der Berliner Satirezeitschrift "Kladderadatsch" war. Er schnappte diese Witze oder Geschichten bei seinen zahlreichen Besuchen auf und verarbeitete sie in seinen Texten. Heute ist ihm am Haus Cottbuser Straße 16 eine Gedenktafel gewidmet. Hier noch ein echter "Kalauer": Warum sind auf dem Kirchturm 4 Uhren? Damit 4 Leute gleichzeitig auf die Uhr sehen können! |
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Das war ein kurzer Überblick Über die Geschichte
Calaus. Calau ist eine kleine, aber sehr nette und angenehme Stadt.
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Auch Calau hat eine eigene Homepage.
Bitte hier klicken.
Dort gibt es noch viel mehr zu
erfahren.
Z. B.: Den Witz der Woche
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Viel Spaß !!!